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Allgemeines Bearbeiten

Die im Stadtgeschichten-Wiki verwendeten Daten stammen ausschließlich aus Quellen, die über das Internet erreichbar sind. Es handelt sich um Suchmaschinen-Ergebnisse zu bestimmten Begriffskombinationen. Die Suchbegriffe sind dabei aus geografischen Merkmalen und inhaltlichen Kriterien zusammengesetzt. Durch die geografischen Angaben des Stadtnamens, des Stadtteil-Namens und den in der Stadt vorkommenden Telefon-Vorwahlnummern erfolgt eine Einschränkung der Suche auf das jeweils interessierende Gebiet (Stadt oder Stadtteil). Das jeweilige Abfrage-Kriterium wird als UND-Verknüpfung einfach an den geografischen Begriffsteil angehängt, wie hier für die Düsseldorfer Altstadt dargestellt: Düsseldorf (0211 OR 0203 OR 0204) Altstadt(geografischer Teil) Problem Kriminalität (Abfragekriterium).

Sowohl im geografischen Teil der Suchanfrage wie auch in dem angehängten Kriterienteil sind teilweise komplexere Begriffsbildungen erforderlich, z. B. bei Doppelstädten oder Doppelstadtteilen, in deren Namen die ursprünglichen Städtenamen durch einen Bindestrich verbunden sind. In solchen Fällen ist der Bindestrich durch ein OR, also durch eine ODER-Verknüpfung, wie in folgendem Beispiel für die Stadt Rheda-Wiedenbrück zu ersetzen:(Rheda OR Wiedenbrück). Bei den inhaltlichen Kriterien kommt dies z. B. in dem Begriff Senioren bzw. Rentner vor, die umgangssprachlich etwa gleich bedeutend sind und hier zu dem Abfragebegriff Senioren OR Rentner verknüpft werden. Bei ODER-Verknüpfungen muss darauf geachtet werden, dass die verknüpften Wörter wie im Beispiel in Klammern gesetzt werden, da manche Suchmaschinen andernfalls die Verknüpfung nicht richtig erkennen.

Die Suche im Internet erfolgt mit der Meta-Suchmaschine eTools. Als Standart für das Stadtgeschichten-Wiki sind dort folgende Einstellungen vorzunehmen:

Suchmaschinen:Yahoo (normal), Bluewin (normal), Google (normal), Live (normal); alle anderen Suchmaschinen müssen deaktiviert werden.

Ländereinstellung:weltweit.

Sprache:Deutsch.

Die übrigen Einstellungen können bei den Voreinstellungen verbleiben.

Wenn diese Einstellungen vorgenommen und gespeichert sind kann die Suche beginnen.

Eine Alternative zu eTools wäre noch Bubble mit den Suchmaschinen Google, Live Search, Lycos, Yahoo und Web.DE. Eine Vergleichssuche der beiden Metasuchmaschinen ergab bei diesen Einstellungen nur minimale Abweichungen. Der Nachteil bei Bubble ist jedoch, dass die Einzelergebnisse der Suchmaschinen nicht automatisch addiert werden. Auch sonst läßt das Erscheinungsbild einiges zu Wünschen übrig.

Die Suche mit eTools ergibt für die eingestellten Suchmaschinen sowohl Einzelergebnisse (siehe Bild-Markierung in Magenta) wie auch eine in Fettschrift dargestellte Summe (siehe Bild-Markierung in Orange). Diese Summe stellt das verwertbare Ergebnis dar, welches in die der Suchanfrage entsprechende Zelle einer Exel-Tabelle kopiert wird.

eTools

Wie in dem abgebildeten Screen-Shot zu sehen, kann es zu Fehlstellen im Suchergebnis kommen (hier: Zeitüberschreitung). Eine Wiederholung der Suchanfrage behebt dieses Problem in der Regel sofort; und bitte nicht die falsche Ländereinstellung nachmachen!

Datenerhebung zu Problemen in den Städten Bearbeiten

Die Erhebung der Daten zu Problemfeldern in den Städten erfolgt nicht primär zu Vergleichszwecken - was allerdings auch möglich ist - sondern primär zur Herstellung von Transparenz als Voraussetzung zur Behebung der Probleme. Erst wenn eine entspannte Situation eintritt sind Menschen bereit, Schritte auf neuem Boden zu wagen.

Die mit der vorgestellten Erhebungsmethode erzielten Ergebnisse ergeben nach den an den Beispielen Düsseldorf und Köln gesammelten Erfahrungen realitätsnahe Ergebnisse. So sind z. B. mit Hilfe einiger einschlägiger Sozialindikatoren die im Programm Soziale Stadt teilnehmenden Stadtteile sicher zu identifizieren. Dennoch muss immer bewußt bleiben, dass es eine große Zahl von Fehlerquellen bei der Interneterhebung gibt. Die festgestellten Probleme werden deshalb auch für die Grossstädte nicht als eigenständige Werte dargestellt, sondern nur relativ zu ihrer Bedeutung im Stadtzusammenhang. Sie sind vergleichbar, da sie innerhalb eines geschlossenen Bezugssystems liegen. Für die Klein- und Mittelstädte werden die Probleme jedoch als eigenständige Werte dargestellt, da hier von einer größeren Geschlossenheit auszugehen ist. Ein Vergleich ist für diese Städte über Musterbildungen und die Bildung von Niveaustufen möglich.

Die mit Hilfe der Metasuchmaschine erhaltenen Fundstellen zu den einzelnen Abfragekriterien werden in Tabellen eines Tabellenprogramms (z. B. Excel) eingetragen. Eine solche Tabelle sieht etwa wie folgt aus:

Exeltabelle mit Eintragung der Rohdaten zu Problemen in Kölner Stadtteilen

Zur besseren Lesbarkeit hier noch einmal die Auflistung der zu verwendenden Suchbegriffe im Abfrageteil "Kriterium", also die in der vorstehenden Tabelle nicht so gut lesbaren Spaltenüberschriften ab der zweiten Spalte:

Problem Kriminalität Problem (Krankheit OR Gesundheit) Problem Arbeitslosigkeit Problem Mobilität
Problem Armut Problem Familie Problem Umwelt Problem Schule
Problem Freizeit Problem Gleichberechtigung Problem Ausländer Problem Altenpflege
Problem Gewalt Problem Einkauf Problem "medizinische Versorgung" Problem Wohnen
Problem Anerkennung Problem Vertrauen Problem Gemeinschaft Angst
Offenheit schnell

Die weitere Bearbeitung erfolgt dann in diesem Tabellenkalkulations-Programm in zwei weiteren Schritten:

  • Berechnung der prozentualen Anteile an der Gesamtheit,
  • grafische Darstellung der Ergebnisse in Form von Säulendiagrammen.

Ermittlung des Anteils spezieller Probleme an der Gesamtheit der Probleme in der Stadt Bearbeiten

Eine Anmerkung vorweg: Es wird im Stadtgeschichten-Wiki zwischen Städten bis 100.000 Einwohnern und Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern unterschieden. Für Großstädte ist eine Differenzierung in Stadtteile sinnvoll, da die soziale, wirtschaftliche und administrative Aufgliederung dort teilweise sehr weit fortgeschritten ist. Dieses Kapitel beschränkt sich auf die Beschreibung der Datenauswertung für mittlere Städte bis 100.000 Einwohner.

Bevor die Rohdaten ausgewertet werden können sind noch zwei weitere wichtige Daten im Internet zu erheben, undzwar die Gesamtheit aller Fundstellen "Probleme" - ohne jegliche Spezifizierung - und die Gesamtheit aller Fundstellen zu der geografischen Adresse - also die Abfrage, wie oft kommt z. B. Köln-Brück im Internet vor. Eine Abfrage für die Gesamtheit der Probleme im Kölner Stadtteil Brück sähe dann so aus: Köln (0221 OR 02203 OR 02232 OR 02233 OR 02234 OR 02236) "Brück" Probleme. Brück ist hier in Anführungszeichen gesetzt, weil eine Verwechslung mit dem Wort "Brücke" ausgeschlossen werden muss. Die entsprechende Abfrage zur geografischen Adresse Köln-Brück wird ausgeführt, indem einfach das Kriterium "Problem" weggelassen wird.

Diese Daten sind das Ganze (=100%) für den hier gewählten Ausschnitt aus dem weiten und unbeschreibbaren Problemfeld, in dem sich Menschen befinden können. Hierzu noch der Hinweis, dass die Summe der in der Tabelle eingetragenen Probleme in der Regel größer ist, als die im Internet erhobenen Fundstellen mit dem Kriterium "Problem". Die Ursache dafür sind Mehrfachprobleme, z. B. hat jemand, der Schulprobleme hat auch oft Probleme in seiner Familie! In dem folgenden Beispiel einer Excel-Tabelle sind die beiden Spalten zur Gesamtheit an den Anfang der Auswertung gestellt. Es kann aber auch zweckmäßig sein, sie an das Ende der Rohdaten-Tabelle zu plazieren.

Exeltabelle Problemanteile.jpeg

Die Berechnung der Ausprägung einzelner Probleme erfolgt nun durch einfache Prozentrechnung. Hierzu ist die in der Rohdaten-Tabelle eingetragene Zahl zu dem Problem-Kriterium jeweils durch die oben beschriebene Gesamtzahl aller Probleme zu dividieren. Die Zellen in der Prozent-Tabelle müssen hierzu als Prozent-Zahlen formatiert sein. Es reicht aus, wenn die Genauigkeit auf eine Stelle nach dem Komma beschränkt wird.

Am Ende der oben abgebildeten Tabelle gibt es nun noch die Spalten "Angst", "Offenheit" und "schnell". Diese Spalten ergeben globale Angaben für die untersuchte Stadt im Bezug auf die Anwesenheit von Angst, die bekanntlich ein schlechter Ratgeber ist, auf das Bewußtsein von Schnelligkeit - vielleicht ein Hinweis auf den herrschenden Verstädterungsdruck - und nicht zuletzt im Bezug auf Offenheit, die eine wichtige Voraussetzung für Veränderungsprozesse darstellt. Zu den genannten Kriterien wurden ebenfalls Rohdaten erhoben. Diese sind jedoch nur für "Offenheit" so zu behandeln, wie zu den Problemen beschrieben wurde, also durch die Gesamtheit der Probleme zu dividieren, um den Prozentwert ihrer Ausprägung zu erhalten. Für die Kriterien "Angst" und "schnell" muss die Division durch die Gesamtheit der Fundstellen zur geografischen Adresse - die am Anfang dieses Kapitels beschrieben wurde - erfolgen.

Datenerhebung zu Problemen in den Stadtteilen der Grossstädte Bearbeiten

Die Handhabung der Suche mit der Suchmaschine und die Darstellung der Rohdaten in der Tabelle sowie die prozentuale Auswertung laufen prinzipiell ab, wie oben beschrieben. Bei der Suche ist als zusätzliches Identifikationsmerkmal lediglich in der geografischen Adresse - also im vorderen Teil des Suchausdrucks der Name des Stadtteil als UND-Verknüpfung anzufügen. Hierbei ist es wichtig, auf mögliche Verwechlungen mit anderen Begriffen oder Namen zu achten, z. B. in Düsseldorf beim Stadtteil Hamm, der mit der gleichnamigen Stadt im Ruhrgebiet verwechselt werden kann oder wie oben bereits erwähnt beim Stadtteil "Brück" in Köln, der mit dem vorderen Wortteil von "Brück-e" verwechselt werden kann, da manche Suchmaschinen eben möglichst alle ähnlichen Begriffe finden wollen. In solchen Fällen sind Kniffe erforderlich, die Verwechslungen minimieren. Im ersten Beispiel kann das durch einen Zusatzbegriff erfolgen, der den Stadtteil als solchen kennzeichnet - eben das Wort "Stadtteil" - und als UND-Verknüpfung angehängt wird oder wie im Fall von Brück durch Einengung des Wortes in Anführungszeichen, damit dieses Wort genau so gesucht wird, wie es die Anführungszeichen signalisieren. Eine abschließende Behandlung dieser Problematik ist wegen der Vielzahl möglicher Fallgestaltungen hier nicht möglich - da ist ein bischen Fantasie erforderlich.

Die Namen und die Lage der Stadtteile sind in der Regel in der Wikipedia zu finden. Sie sollten noch einmal mit den offiziellen Angaben der jeweiligen Stadt auf deren Homepage verglichen werden. Nur die offiziell gültigen Namen sind hier zu verwenden.

Bei der Auswertung folgen der prozentualen Ermittlung aus den Rohdaten zwei weitere Rechenschritte. Die Darstellung der Probleme für die Stadtteile erfolgt nämlich nicht als eigenständiger Wert wie bei den kleinen und mittleren Städten, sondern im Verhältnis zum Durchschnitt aller Stadtteile. Hierzu ist zunächst erforderlich, den Durchschnitt aus allen Stadtteilen zu errechnen. Dies erfolgt einfach als arithmetisches Mittel aus den zu dem jeweiligen Problem ermittelten Anteilen aller Stadtteile. Die für den jeweiligen Stadtteil aussagekräftige Größe wird nun als Abweichung von diesem Gesamtdurchschnitt ermittelt, wie in dem folgenden Tabellenauszug zu sehen ist:

Exceltabelle Ausschnitt Durchschnitt.jpeg

Bei den Zelleninhalten AA3 und AA51 handelt es sich um den Prozentwert für das Problem in dem Stadtteil (AA3) - vergleichbar mit dem oben beschriebenen Prozentwert für eine Klein- oder Mittelstadt - und um das arithmetische Mittel aus der Spalte AA (AA51) - ebenfalls ein Prozentwert. Das Endergebnis für den Stadtteil ist die Abweichung vom Mittel für das jeweilige Kriterium. Diese Abweichung wird in Form eines Säulendiagramms dargestellt.

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