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Der Begriff Einkauf steht hier für Verbraucherwünsche einerseits und für Warenaustausch allgemein. Er ist ein Indikator für den Einzelhandel in den Städten.

Einkauf als Problem hat Beziehungen zu Einzelthemen wie Ausbluten der Innenstädte (Trading down), Einkaufszentrum, Einkauf auf der grünen Wiese, Geiz ist geil, fairem Handel und Konsumismus. Unter den kommunalpolitischen Themen nimmt die Einzelhandelsproblematik wegen ihrer Komplexität und aktueller Veränderungen auf der Angebots- wie auf der Nachfrageseite einen vorderen Rang ein.

Wurde noch vor wenigen Jahren geklagt, die Innenstädte würden wegen Schließung alteingesessener Geschäfte und gleichzeitiger Verlagerung der Geschäftsflächen auf die "grüne Wiese" an Attraktivität verlieren und gar veröden, so ist gegenwärtig (2008) ein neuer Trend hin zur Innenstadt mit Kauf- und Warenhäusern und neuen Betriebsformen im Einzelhandel festzustellen. Gleichzeitig besteht die Krise des traditionellen Einzelhandels fort. Deshalb wird auch dieser neue Trend von Stadtplanern mit großer Skepsis begleitet. Während die Betreiber der neuen Einkaufsgalerien eine Neubelebung der Innenstädte und eine Stärkung der Stadt im Wettbewerb mit ihren Nachbarstädten versprechen, halten Kritiker die Beobachtungen an Hand von über 100 solcher innerstädtischer Einkaufszentren dagegen. So schreibt z. B. die "Immobilien Zeitung": "In den allermeisten Fällen verlagerte sich die Wertschöpfung in den Städten von den zahlreichen Geldbeuteln der Immobilienbesitzer in der 1a-Lage auf den einen der Center-Betreiber"....und oft sei ein "ganz offensichtlicher Niedergang des lokalen Einzelhandels" zu beobachten.

Wie in vielen Diskussionen um das Thema Einkaufen, ob es sich um die Ladenöffnungszeiten oder um die Ausdehnung der Geschäftsflächen handelt, wird der Tatsache, dass sich die ladenhandelsrelevante Kaufkraft nicht ohne weiteres vermehren läßt zu wenig Rechnung getragen. Mitentscheidend für die Stärkung der Kaufkraft ist die Einkommensverteilung in der Bevölkerung, die wirtschafts- und finanzpolitischen Einflüssen unterliegt.

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