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Offenheit

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Für bewusste Veränderungen ist ein Mindestmaß an Offenheit erforderlich. Der Mensch lebt zwar in einem potenziell offenen System von Bedürfnissen, Werten und Hoffnungen, jedoch neigt er dazu, sich in einem scheinbar geschlossenen Zustand einzurichten und seine Aktivitäten hierauf zu konzentrieren. Diesen Zustand können nur mächtige Kräfte stören, da die Konkurrenz um Aufmerksamkeit in der medialen Welt sehr groß ist. Und selbst wenn dies gelingt ist Veränderung keinesfalls sicher, denn im menschlichen Empfindungssystem sind ebenfalls dynamische Kräfte wirksam, die gegen äußere Einflüsse abgeschirmt sind.

Das menschliche Veränderungspotential läßt sich auf einer kontinuierlichen Skala von offen über blockiert bis hin zu geschlossen darstellen. Hierbei ist der Zustand "offen" die gesündeste Form mit den größten Anpassungsmöglichkeiten. Die persönliche Lebensgeschichte und die Fähigkeiten fördern das Voranschreiten. Das Denken ist den sich ändernden Realitäten und deren Bedingungen angepaßt. Hindernisse stellen keine Blockade dar.

Im Zustand "blockiert" fehlen notwendige Einblicke in Zusammenhänge, die für die Überwindung von Hindernissen erforderlich sind. Das Festhalten an der Situation wird durch Entschuldigungen gerechtfertigt. Dieser Zustand kann nur durch eine relativ große Dissonanz verändert werden.

Der geschlossene Zustand beruht auf psychologischer Blindheit, die z. B. auf mangelnder persönlicher Ausstattung mit Intelligenz oder durch Traumata hervorgerufen sein kann. Hier liegt völlige Unfähigkeit vor, Hindernisse zu erkennen, geschweige denn zu überwinden. Im Gegenteil: Im Geschlossenen Zustand wird Veränderung grundsätzlich als Bedrohung empfunden und bekämpft.

Die Bereitschaft neue Formen des Seins anzunehmen drückt sich im offenen Zustand z. B. durch folgende Verhaltensweisen aus:

  • Persönliche Differenzen werden in einem Klima frei von Gewohnheitsmustern und unüberprüften Annahmen geäußert.
  • Veränderungen werden als unausweichlich angesehen. Mensch ist zwar flexibel, springt aber nicht gleich auf jeden fahrenden Zug auf.
  • Offenes Denken erkennt an, dass äußere Faktoren eine große Rolle dabei spielen, ob Menschen Veränderungen leicht- oder schwerfallen.
  • Offenes Denken befähigt dazu, sich in verschiedenen Milieus gleichzeitig zu bewegen.
  • Menschen mit offener Haltung sind meistens gute Zuhörer, sie werten das Leben nicht ab, üben Toleranz gegenüber Unterschieden und haben ein weites Interesse.

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